Internationale Studierende entdecken die Vielfalt der Diakonie Mark-Ruhr
Hagen. / Iserlohn. Drei Tage lang waren internationale Studierende der Universität Bielefeld zu Gast bei der Diakonie Mark-Ruhr. Vom 9. bis 11. März 2026 lernten sie in Hagen und Iserlohn unterschiedliche Arbeitsfelder der diakonischen Arbeit kennen – und sorgten zugleich für einen lebendigen fachlichen Austausch mit den Mitarbeitenden vor Ort.
Der Besuch begann im Wichernhaus in Hagen und führte die Gruppe unter anderem zum Fachdienst Migration und Integration, zu Luthers Waschsalon, zur Bahnhofsmission sowie ins Hospiz Hagen. Am zweiten Tag standen in Iserlohn weitere Stationen auf dem Programm: die Kita Prinzenstraße, das Angebot „Stop and Go“ der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen mit dem straffällig gewordenen minderjährigen Jugendlichen eine Alternative zur Untersuchungshaft angeboten wird, die Produktionsräume der Iserlohner Werkstätten, die Redaktion des inklusiven Magazins „Caput“ sowie der Bahnsteig 42. Den Abschluss bildete am 11. März der Besuch der Inklusionsmesse in Dortmund. Hier konnten sich die Studierenden weiter über Themen rund um Teilhabe und Inklusion informieren, unter anderem am Ausstellerstand der Pro Integration, einem Inklusionsbetrieb der Diakonie Mark-Ruhr.
Die 13 Teilnehmenden studieren im internationalen Masterstudiengang „Internationales Diakoniemanagement (IMADM)“, der von der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) gemeinsam mit dem Institut für Diakoniewissenschaft und Diakoniemanagement der Universität Bielefeld sowie internationalen Partnerhochschulen getragen wird und gezielt auf Leitungsaufgaben in diakonischen Einrichtungen weltweit vorbereitet. „Das Feedback der Studierenden zur Fachlichkeit und zur Gastfreundschaft unserer Einrichtungen war durchweg sehr positiv“, sagt Pfarrer Matthias Börner, theologischer Geschäftsführer der Diakonie Mark-Ruhr. „Und auch unsere Mitarbeitenden haben die internationale Gruppe als offene, interessierte und sehr sympathische Gäste erlebt. So wird diakonische Entwicklungszusammenarbeit ganz praktisch gelebt.“
Viele der Teilnehmenden übernehmen nach ihrem Abschluss leitende Funktionen in diakonischen Einrichtungen oder Kirchen in ihren Heimatländern. Die Begegnungen bei der Diakonie Mark-Ruhr erweiterten dabei nicht nur ihren Blick auf soziale Arbeit in Deutschland – auch die Mitarbeitenden profitierten vom Austausch mit der internationalen Gruppe und ihren Erfahrungen aus unterschiedlichen Kontexten.
Bildzeile: Internationale Studierende des Masterstudiengangs „Internationales Diakoniemanagement“ besuchten während ihres Aufenthalts bei der Diakonie Mark-Ruhr auch den Bahnsteig 42 in Iserlohn.
